Am 9. März hat die Flüchtlingshilfe Babelsberg e.V. (FHB) zu einem Unterstützertreffen in die Aula der Marienschule geladen, nachdem absehbar war, dass viele Geflüchtete aus der Ukraine auch nach Potsdam gelangen würden. Über 200 Potsdamer Bürger*innen trafen sich, um sich zu vernetzen und Unterstützungsstrukturen zu schaffen. An diesem Treffen nahmen auch Schülerinnen und Schüler der Marienschule teil.

Mit Blick auf die humanitäre Situation der Menschen in der Ukraine hat die Jahrgangsstufe 12 beschlossen, die Arbeit der FHB mit dem Einwerben von Spendengeldern zu unterstützen. Die 12er haben einen Spendenlauf organisiert. Am Dienstag, 22.03.2022, brachten alle Gymnasiast*innen Laufschuhe und -kleidung mit und rannten los, nachdem sie zuvor Eltern, Freunde, Verwandte als Sponsoren gewonnen hatten. Es ging einmal um den Block – Herderstraße, Fontanestraße, Domstraße und zurück in den Espengrund – etwa 650 Meter. Am Ende wurden die gelaufenen Runden zusammengerechnet und die Schülerinnen und Schüler haben sich von ihren Sponsoren das vereinbarte Geld auszahlen lassen. Noch längst ist nicht alles Geld zusammengekommen und überwiesen, aber der Erfolg ist schon jetzt überwältigend – es wird ein höherer 4-stelliger Betrag dabei zusammengekommen sein.

Das Geld geht an die Flüchtlingshilfe Babelsberg, die die immer größer werdende Zahl an Geflüchteten dabei unterstützt, in Potsdam anzukommen, sie bei der Antragstellung bei Behördengängen zu begleiten, sie in Willkommensgruppen und Erzählcafès zusammenzubringen, die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg in Kita und Schule zu unterstützen – kurz den Integrationsprozess voranzubringen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenstellung sog. MediKits, Medizinischer Erstversorgungspakete, die an das Zentrale Krankenhaus der 350.000 Einwohnerstadt Riwne im Nordwesten der Ukraine geliefert werden, das aufgrund der hohen Opferzahlen dringend Unterstützung benötigt.  

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