Cirkus-Projekt 2016

Vom 28. November bis 3. Dezember 2016 war bei uns der 1. Ostdeutsche Projektcircus Sperlich zu Gast und wer stand in der Manege? Alle Marienschüler der Grundschule! Was für eine Aufregung! Am Sonntag wurde innerhalb kürzester Zeit dank vieler helfender Hände der Elternschaft das große Zelt auf der Wiese des Nachbargrundstückes aufgebaut. Vielen Dank den Entscheidungsträgern des Oberlin-Hauses.

Montag ging es dann los. Die Kinder konnten wählen, bei welcher Attraktion sie mitwirken wollen. Es gab zwei Gruppen, die jeweils bei 2 Aufführungen gestalten konnten. Mit großer Leidenschaft brachten die Zirkusmitarbeiter den Kindern Kunststücke bei, studierten tolle Nummern ein. 

Ein ganz herzliches Dankeschön dem Organisationsteam Frau Michalk, Frau Hayungs und Frau Kühr,
allen Zirkusmitarbeitern und natürlich auch dem Kollegium der Grundschule, die mit diesem Projekt viel Arbeit hatten. Aber - es hat sich gelohnt! Alle Kinder waren begeistert und die Aufführungen waren großartig!

Wann steht man schon mal im Rampenlicht?

Tanzprojekt 2019

Vom 18. bis 22. Februar 2019 fand das Tanzprojekt „Kinder der Welt“ mit der Tanzschule Kurrat statt. Die Kinder wurden begleitet von Tanzpädagoginnen und Diplomsportlehrerinnen im Klassenverband und erlernten in den Sport- und weiteren Stunden unterschiedliche Showtänze aus verschiedenen Ländern. Am Ende der Woche zeigten sie in zwei fulminanten Vorführungen mit eindrucksvoller Licht- und Tontechnik gemeinsam ihr Können.

Verbunden war das Erlernen der Choreografien mit der Möglichkeit viel Neues über die Länder zu erfahren, aus denen die Tänze stammen. So gab es Tänze aus Afrika, Deutschland, Österreich, China, Ungarn, Griechenland, Frankreich, Lateinamerika und den USA. Mit der Schülervertretung aller Klassen hatten wir viele Ideen entwickelt, was es alles über fremde Länder projektorientiert zu erfahren und auszuprobieren gibt, seien es Lebensweisen, Sportarten, typische Gerichte oder Wissenswertes aus der Politik. So gab es drei Projekttage, an denen viel individuell und selbständig entdeckt und erforscht werden konnte. Ergebnisse wurden am Ende im Schulhaus präsentiert.

Auch unser Caterer Blauart begleitete die Projekttage kulinarisch und hatte uns in der Projektwoche mit Gerichten aus fernen Ländern versorgt.

Projekt Schulgarten

Unser Schulgarten - Bildung für nachhaltige Entwicklung

1. Ziele
Der Schulgarten der Katholischen Marienschule Potsdam ist ein ökologisch-pädagogischer Erfahrungsraum, in dem Schülerinnen und Schüler das Lebenssystem Mensch-Natur ganzheitlich verstehen  und schätzen lernen können. Er lädt ein zum Beobachten, Staunen, Erforschen, Spielen, Gestalten, Arbeiten und Genießen. Ziel des Schulgartens ist es, Wissen über komplexe ökologische Zusammenhänge, Gartenbau und Landwirtschaft zu vermitteln, Verständnis und Respekt im Umgang mit einer komplexen und verwundbaren Umwelt zu erlernen und gleichzeitig soziales Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ zu fördern.

2. Nutzung des Schulhofes als Schulgarten
Unser Schulgarten befindet sich als für alle offenes Areal auf unserem Schulhof und beinhaltet einen Nutzgarten (hinter dem Gebäude) und verschiedene Zierbeete auf dem Schulgelände (11 Beete vor der Mensa). Bei der Auswahl der Pflanzen achten wir darauf, dass sie nicht nur schön aussehen oder wertvolle Nutz- und Zierpflanzen sind, sondern auch darauf, dass ihre Blüten reichlich Nahrung für Insekten und Schutzräume für Bodenlebewesen bieten.

Der Nutzgarten wird durch Böschungssteine eingerahmt, die überwiegend mit Garten- und Heilkräutern bepflanzt sind, die z.B. zum Kochen und Basteln vorm Hort benutzt werden. Das Beet ist in verschiedene Areale eingeteilt, die nach den Prinzipien des ökologischen Gartens angelegt werden. Hier können Schülerinnen und Schüler erlernen, welche Pflanzengemeinschaften und Pflanzabfolgen nützlich sind und gleichzeitig als ökologische Nische dienen. Angebaut werden neben einjährigen Obst-und Gemüsesorten wie Kürbis, Bohnen, Radieschen, Mais auch Salate und zum Pflanzenschutz Ringelblumen, Borretsch, Bienenweide u.v.a.m. Neben unsere Obststräuchern (Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren) wachsen hier auch Erdbeeren und Rhabarber.

Bereits seit einigen Jahren befindet sich auf dem Areal des Schulgartens auch ein Insektenhotel, das als Nisthilfe für wertvolle Insekten wie Wildbienen dient, eine der wichtigsten Bestäuber von Obstbäumen und -sträuchern.

Neu hinzugekommen sind inzwischen auf dem nördlichen Bereich des Schulhofes ein paar Hochbeete, die  als Lernort für Bodenbildungsprozesse dienen können.

Gepflanzt, gepflegt, geerntet wird in regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Aktionen mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Betreuerinnen und Betreuern aus dem Hortbereich.

In den Frühjahrs- und Sommermonaten wird wöchentlich in der Mittagspause der Grundschule und des Gymnasiums eine außerunterrichtliche offene AG angeboten, die alle besuchen können, die Freude am gemeinsamen Gärtnern haben. An der Ernte aus dem Schulgarten kann sich jeder erfreuen, z.B. beim Verkauf während unseres jährlich stattfindenden Sommerfests oder beim Tag der offenen Tür.

3. Finanzierung
Die Arbeit im Schulgarten wird durch Sach- und Geldspenden vom Förderverein der Katholischen Marienschule und aus der Schulgemeinschaft unterstützt.

4. Verantwortlichkeit(en)
Derzeit ist Frau Eisner Ansprechpartnerin und Organisatorin der Aktionen im Schulgarten. Unterstützt wird sie durch die Hausmeister und den Hort.