Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, welchen festen Platz die Debattenkultur an unserer Schule seit vielen Jahren einnimmt. Schüler:innen der Jahrgänge 9 bis 11 stellten dabei nicht nur ihr fachliches Wissen, sondern auch ihre Fähigkeit zu sachlichem, respektvollem und überzeugendem Argumentieren unter Beweis.

Am Mittwoch fanden die Hin- und Rückrunden statt, bevor am Donnerstag in den Finaldebatten noch einmal besonders deutlich wurde, wie sicher und differenziert unsere Schüler:innen komplexe gesellschaftliche Fragestellungen durchdringen können. In der Altersgruppe I wurde zu den Themen „Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen?“ und „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ debattiert. Die Altersgruppe II setzte sich mit den Fragen „Soll eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden?“ sowie „Soll ein elternunabhängiges BAföG für alle Studierenden eingeführt werden?“ auseinander.

Der Wettbewerb fördert in besonderer Weise kritisches Denken, rhetorische Stärke, Teamfähigkeit und demokratische Gesprächskultur – Kompetenzen, die für Schule und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Die Debatten waren geprägt von hohem Engagement und einer fairen Diskussionsfreudigkeit.

Die beiden Erstplatzierten der jeweiligen Altersgruppe (AG I: Paulina und Elsa;  AG II: Wiebke und Martha) werden unsere Schule beim Regionalwettbewerb im Februar vertreten und dort gegen Schüler:innen aus vier weiteren Potsdamer Schulen antreten.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften der Fächer Politische Bildung und Geschichte, die die Schüler:innen engagiert vorbereitet, begleitet und mit großem Einsatz unterstützt haben. Ebenso gratulieren wir allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen und wünschen unseren Schülerinnen viel Erfolg für die nächste Wettbewerbsrunde.

Text: Raja Kienitz / Fotos: Michaela Radtke und Raja Kienitz