Am Montag, den 2.9.2019 trafen wir uns am Potsdamer Hauptbahnhof. Von da aus hatten wir schon unser erstes Missgeschick. 4 von 25 Schülern wurden vom Kontrolleur mit einem ungültigen Fahrschein erwischt. Aufgrund der Rücksichtnahme des Kontrolleurs kamen wir heil und ohne Bußgeld in Kirchmöser an.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, konnten wir unsere erste Mahlzeit in der Jugendherberge genießen. Im Anschluss darauf traten wir eine Wanderung an, und schauten uns einen, von einem Biber gebauten, Staudamm und seine Spuren an. Am Abend besprachen wir unseren Wochenplan und den Sinn der TRO. Die „Tage der religiösen Orientierung“ sind dafür da, dass sich die Klassen besser kennenlernen. Es wird sich unter einander ausgetauscht und die Klasse bewältigt zusammen verschiedene Aufgaben.

Nachdem wir gesund und munter aufstanden, freuten wir uns auf das Highlight des Dienstags: Das Schwimmbad!

Dieses Mal mit 25 gültigen Fahrscheinen machten wir uns auf den Weg zum Marienbad. Dort verbrachten wir den halben Tag und versuchten die verschiedensten Sprünge in die Schwimmbecken zu lernen. Nachdem wir erschöpft zurückkamen, durften wir direkt Abendessen.

Am Abend versammelten wir uns erneut und erfüllten unsere erste Aufgabe. Die sogenannte Marshmallow Challenge. Diese Challenge bestand daraus, einen Turm mit Spaghetti, Kleber und einem Marshmallow zu bauen. Danach folgte noch eine Auswertungsrunde des Tages.

Am Mittwoch waren wir im Industriemuseum Brandenburg. Eine sehr interessante Führung zeigte uns wie früher Stahl hergestellt wurde. Ebenfalls wurde uns ausführlich erklärt wie der Siemens-Martin-Ofen funktioniert.  

An diesem Abend schauten wir einen von der Klasse ausgesuchten Film und da passierte uns unser zweites Missgeschick. Wir brauchten sehr lange, um die Sprache des Films einzustellen.

Donnerstagmorgen starteten wir früh, denn wir hatten einiges vor. Wir gingen in ein Slaven Dorf. Die Slaven waren das Volk, welches nach den Germanen und vor den Deutschen lebte.

Wir absolvierten in kleinen Gruppen Spiele wie Bogenschießen, Steinweitwurf und wir warfen Speere auf Strohballen.

An diesem letzten Abend erlebten wir einen von den Schülerinnen und Schülern organisierten Abend. Viele Kinder stellten ihre Talente vor und zum Schluss tanzten wir noch gemeinsam.

Nach diesem tollen letzten Abend waren wir traurig aber auch froh wieder nach Hause zurückzukehren. Die Rückfahrt verlief einwandfrei und jeder hatte einen gültigen Fahrschein.

Laila und Finn, Klasse 7b

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