Am 22.4. hat sich eine Gruppe von 10. und 11. - Klässlern auf den Weg nach Berlin gemacht. Ziel: Der große Kinosaal im Zoopalast. Gemeinsam mit 690 anderen Schülern aus Berlin, Münster, Dachau, Bremen und anderen Städten und in Anwesenheit des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, haben sie den gerade angelaufenen Film „Elser“ geschaut. Im Anschluss hat sich der Bundespräsident mit dem Autor des Films, Fred Breinersdorfer, dem Regisseur, Oliver Hirschbiegel sowie dem Hauptdarsteller, Christian Friedel den Fragen von Schülern gestellt? Sie wollten wissen, wie Joachim Gauck den Film fand, ob er den – verhinderten – Hitler-Attentäter als Helden ansehe, fragten danach, ob es ein Recht zum gewaltsamen Widerstand oder gar zum Tyrannenmord gebe, oder sie fragten die Filmemacher, ob sie sich vorstellen könnten, dass ein Attentat auf Wladimir Putin in 70 Jahren Thema für einen Film sein könnte. Von dem Schauspieler wollten sie wissen, ob er Elser gekannt habe bevor er das Drehbuch gelesen habe und ob er sich mit der Figur habe identifizieren können.  Spannende Fragen allesamt, auf die sie interessante Antworten bekamen.

Die Marienschüler wurden eingeladen, weil die Veranstalter bei der Vorbereitung des Kinoereignisses nach Schulen gesucht hatten, in denen Georg Elser schon einmal Thema war. Und tatsächlich: Vor anderthalb Jahren, im Oktober 2013, hat eine Theatergruppe in der Aula ein Stück zu Georg Elser gegeben. Und auch danach gab es eine spannende Diskussion mit Schülern, Eltern und Filmschaffenden.  

Th. Rathmann150422_Film-Elser

v.l.n.r.: Christian Friedel, Joachim Gauck, Oliver Hirschbiegel

 

v.l.n.r. Fred Breinersdorfer (Drehbuchautor), Prof. Dr. Johannes Tuchel (Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand), Bundespräsident Joachim Gauck, Christian Friedel (Hauptdarsteller), Oliver Hirschbiegel (Regisseur)

 

Knapp 700 Schüler verfolgen die Diskussion mit dem Bundespräsidenten nach der Vorführung von ELSER im Zoo Palast Berlin

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