Von Freitag, den 21.März.2014, bis zum 23. März war die Schule ausnahmsweise auch mal am Wochenende hell erleuchtet. Nicht weil sie brannte, sondern vielmehr weil 16 hochmotivierte Abiturienten inklusive ihrer mindestens genauso motivierten Mathelehrerin die Stifte und vor allem die Köpfe haben rauchen lassen.
Das diesjährige „Mathecamp“ (© by B. Dammann), bekannt als letzte Rettung vor dem sicheren Weltuntergang am 9. Mai, dem Tag des schriftlichen Matheabiturs, musste zwar aufgrund einiger Platzengpässe von einer Jugendherberge in die Schule verlegt werden, doch dies tat dem neu entflammten Wissenshunger der Klasse 12 keinen Abbruch und so wurde täglich von 9 bis 19 Uhr gerechnet, was das Zeug hielt.
Von Analysis über die analytische Geometrie bis zur Stochastik wurden alle Themen nacheinander strukturiert, bzw. mit der bestmöglichen Struktur für ein Wochenende zwischen zwei Schulwochen, abgearbeitet.
In der Pause wurde dann zu einer gemeinsamen Riesenladung Pizza aufgerufen, die erst mit der Hilfe einiger Gentlemen vollständig verzehrt werden konnte, die in all ihrer Güte die Bürde des Verschlingens zusätzlicher Kalorien der letzten Pizzastücke zu dick werdender Mädchen übernahmen. Währenddessen wurden per Beamer grundlegende Fragen, wie z.B. die Antwort auf den Sinn des Lebens, welche erstaunlicherweise 42 ist, geklärt, was komplizierteste Übungsaufgaben in der diese Zahl verwendet wurde zur Folge hatte. Ob diese spontan erdachten Aufgaben aufgingen möchte ich an dieser Stelle nicht sagen.
Als Fazit kann man sagen, dass das Wochenende für alle Beteiligten ein voller Erfolg war und man etwas Derartiges für alle nachfolgenden Jahrgänge zum MSA oder zum Abitur empfehlen kann, wenngleich dies für die Beschaffung des dafür notwendigen Mathelehrers einige Überzeugungsarbeit seitens der Schüler und vielleicht auch ein kleines Präsent in Form von Süßigkeiten - ja selbst Lehrer freuen sich über etwas so Plumpes – kostet.

Oskar, stellvertretend für die 12. Jahrgangsstufe

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