Wir, die Französischgruppe der Klassen 7a und 7b, haben im Unterricht einen französischen Brauch zum Dreikönigstag kennengelernt.
Am 6. Januar wird in Frankreich die galette des rois gebacken, ein Kuchen aus Blätterteig und Marzipan. In diesen Kuchen ist eine kleine Porzellanfigur, genannt „une fève“, eingebacken. Wer die Figur erwischt, kann sich glücklich schätzen: Er ist nämlich bei dieser Mahlzeit die Königin oder der König! Und hebt er sein Glas an die Lippen, um etwas zu trinken, rufen die anderen: „Le roi boit!“, was übersetzt heißt: „Der König trinkt!“
Der Jüngste hat bei diesem schönen Ritual eine besondere Rolle: Er oder sie muss bei der Verteilung des Kuchens unter den Tisch kriechen und, wenn die anderen fragen: „C ´est pour qui?“, also „Für wen ist dieses Stück?“, sagen: „C ´est pour...“, also „Das ist für...“, „das für... .“
Genauso, wie eben beschrieben, haben wir das Ritual in der Schule durchgeführt. Bei uns waren allerdings zwei Porzellanfiguren im Kuchen, den unsere
Französischlehrerin Frau Quappe-Berndorfer gebacken hatte, versteckt. So gab es schließlich einen König und eine Königin, denen eine goldene Papierkrone aufgesetzt wurde.
Wir hatten sehr viel Spaß und der Kuchen hat wirklich lecker geschmeckt!

Sophie, Klasse 7b

 

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