Vom 18. bis 25. März 2026 besuchten die Französischlernenden der 9. Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Herrn Lux und Frau Cole, ihre Erasmus+-Partnerschule in Machecoul. Über ihre Eindrücke und Erlebnisse während dieser Begegnung berichten die Schülerinnen und Schüler im Folgenden:
Mittwoch, 18.März:
Um 11 Uhr vormittags haben wir uns am Berliner Hauptbahnhof getroffen und sind dann mit dem Zug nach Mannheim gefahren, da der Berliner Flughafen bestreikt wurde. Erst am Abend zuvor war organisiert worden, dass wir die Reise stattdessen mit dem Zug antreten konnten. In Mannheim gab es dann eine kurze Pause und anschließend ging es mit dem TGV weiter nach Paris. In Paris mussten wir, mit wenig Umstiegszeit, zügig zur Metro laufen. Mit dieser ging es dann von „Gare de l‘Est“ nach „Montparnasse“. Dort mussten wir durch den halben Bahnhof gehen, zu der Bahn nach Nantes. In Nantes wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und konnten um ca. 1:00 Uhr schlafen gehen. (Text: Anouk & Charlotte)
Donnerstag, 19. März:
Am Donnerstag war unser erster Tag in Machecoul. Der Tag begann um 9:10 Uhr in der Schule.
Wir gingen mit unseren Austauschschülern in deren Unterricht und konnten einen Überblick in den französischen Schulalltag erhalten. Da nicht alle französischen Austauschschüler in einer Klasse waren, mussten wir uns in die verschiedenen Klassen aufteilen. Da zu dieser Zeit eine Internationale Woche stattfand, wurde an Stelle der Schulglocke ein Internationales Lied abgespielt. Nach der großen Mittagspause, in der wir alle gemeinsam mit unseren Austauschschülern in der Mensa aßen, gingen wir in die Küche für den Kochunterricht und haben Crêpes gebacken. Anschließend fand für uns noch eine Schulrallye statt und wir durften unsere Crêpes gemeinsam mit den Franzosen genießen. Nach einem anschließendem Spiel wurden wir um 16:50 Uhr aus der Schule entlassen. Am Nachmittag unternahm jeder etwas mit seinem Austauschschüler. Uns ist an diesem Tag aufgefallen, dass der französische Schulalltag ganz anders ist als in Deutschland. Beispielsweise, dass der Schultag sehr strukturiert ist und die Schüler bis 16:50 Uhr in der Schule bleiben müssen oder dass es mehrere längere Pausen gibt. (Text: Frieda & Louise)
Freitag, 20. März:
Am Freitag haben wir uns mit den Franzosen um 8 Uhr in der Schule getroffen, um an einem Projekt zusammen mit den Franzosen in Gruppenarbeit zu arbeiten. In diesem Projekt ging es um Onomatopoesie, also zum Beispiel den Vergleich von Tiergeräuschen in Deutsch und Französisch. Anschließend gingen wir zusammen zum Bus und fuhren in die Stadt St. Nazaire. Dort angekommen haben wir uns ein Boots- und Schifffahrtsmuseum in einem von den Deutschen erbauten U-Boot Bunker aus dem 2. Weltkrieg angeschaut. Gegen Mittag hatten wir dann Freizeit in der Stadt, wo wir etwas essen konnten. Nach der Pause haben wir eine Führung durch den U-Boot Bunker erhalten, wo wir vieles gelernt haben, wie zum Beispiel, dass die Decke bis zu 10 Meter dick ist zum Schutz vor den Bomben. Ganz am Ende der Führung haben wir noch auf dem Dach eine schöne Aussicht genossen. Nach dem Schulschluss haben sich viele noch auf dem Fußballplatz in Machecoul getroffen. (Text: Ben & Hugo)
Wochenende, 21. & 22. März:
Am Samstag bin ich relativ spät aufgestanden. Ich habe mich erst mal fertig gemacht und gegessen. Danach wurden ich und mein Austauschschüler von seiner Mutter in die Stadt gefahren. Dort haben wir ein bisschen Tischtennis mit anderen Austauschpartnern gespielt und gegessen. Danach sind wir ins Jump Haus gefahren. Dort sind wir geklettert und haben ein bisschen gespielt. Danach sind wir zum Strand gefahren und haben dort ein bisschen gespielt.
Am Abend haben wir Pizza bestellt, sind nach Hause gefahren und haben diese dort gegessen und einen Film geschaut. (Text: Patrick)
Am Samstag bin ich spät aufgestanden und habe dann ein Mittagessen mit anderen Austauschpartnern gehabt. Danach haben wir alle zusammen ein bisschen Videospiele gespielt und Macarons und Éclairs getestet. Danach sind wir zur Küstenstadt Pornic gefahren, haben uns dort mit anderen Austauschschülern getroffen und uns ein Eis gegönnt. Danach sind wir nach einer kurzen Besichtigung der Stadt nach Hause und haben noch etwas zu Abend gegessen. (Text: Johann)
Montag, 23. März:
Am Montag sind wir mit dem Bus nach Guérande gefahren und haben dort an einer Führung durch die Salinen teilgenommen. Dort haben wir gelernt, wie man Salz gewinnt und erntet. Danach haben wir einen kurzen Stopp in der mittelalterlichen Stadt Guérande gemacht, die durch den Verkauf von Salz reich geworden ist. Dann haben wir in Le Croisic Mittagspause gemacht und sind anschließend ins Océarium gegangen, wo wir verschiedenste Meerestiere bewundern konnten. Nachdem wir zurückgefahren waren, sind einige von uns noch gemeinsam mit den Austauschpartnern zum Fußballplatz gegangen. (Text: Ellie & Luisa)
Dienstag, 24. März:
Am Dienstagmorgen haben wir uns, nach einem Frühstück in unseren Austauschfamilien, an der Schule getroffen, um an einem Volkstanz-Projekt teilzunehmen. Durch das Projekt hatten wir die Möglichkeit, gegenseitige bretonische und brandenburgische Tanztraditionen kennenzulernen und als Gruppe zusammen neue Dinge zu entdecken. Dann haben wir zusammen eine einstündige Fahrt nach Nantes unternommen, wo wir nach Besuch verschiedener Sehenswürdigkeiten, wie der Kathedrale, des Chateau des Ducs de Bretagne und dem berühmten Elefanten, die Möglichkeit hatten, für zwei Stunden auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Zum Abschluss haben wir Eis genossen. Nach unserer Rückkehr sind einige von uns zu einem naheliegenden Fußballplatz gegangen, wo wir eine gemeinsame Partie Fußball genossen haben. Nach einem erlebnisreichen Tag sind wir zu unseren Austauschfamilien zurückgekehrt und haben mit ihnen zu Abend gegessen. (Text: Anni & Paulina)
Mittwoch. 25. März:
Am Morgen haben wir mit den französischen Austauschpartnern einen Podcast zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten unserer Länder gemacht. Danach sind wir ungefähr eine halbe Stunde zu einer Käserei gelaufen. Bei der Käserei haben wir gesehen, wie der Käse, Butter oder Joghurt hergestellt werden und wir haben gesehen, an welche Läden und Restaurants in der Welt der Käse verkauft wird, unter anderem an das Ritz in Paris. Danach waren wir mit den Franzosen gemeinsam Burger essen. Einige sind danach noch zum Fußballplatz gegangen. Dann sind wir zum Flughafen gefahren und wir haben uns von unseren Austauschschülern verabschiedet. Manche haben beim Abschied geweint. Den ersten Flug nach Paris haben wir normal gekriegt, aber er kam etwas verspätet an, sodass wir den Anschlussflug nur knapp geschafft haben. Wir sind ungefähr um 23:30 Uhr am BER angekommen. (Text: Magnus & Moritz)
Fotos: P. Lux, K. Cole
