Am 16. und 17. Januar gab es endlich wieder nach der langen Corona-Pause jeweils drei Stunden lang sog. Fächerübergreifende Studien (FÜ). Was verbirgt sich dahinter?

Es sind Zeiten eigenverantwortlichen Lernens, die die Jugendlichen nutzen sollten, um sich möglichst eigenständig mit einem Thema auseinanderzusetzen, dessen Inhalte aus zwei verschiedenen Fachgebieten stammt. Etwa aus den Fachbereichen Philosophie und Deutsch („Glück“), Biologie und Chemie („Wie stelle ich eine Sonnencreme her?“), Französisch und Biologie („Essen in Frankreich“), etc.
Anders ausgedrückt: Aus den Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen schauen die Schülerinnen und Schüler auf ein Thema und machen etwas daraus. Was am Ende dabei herauskommt (ein Bild, ein Video, ein Podcast, einer schriftlichen Arbeit, …), hängt nicht zuletzt davon ab, wie intensiv sich die Jugendlichen mit den Gegenständen/Materialien/Ideen beschäftigen, wie sehr sie sich drauf einlassen.  

Kolleginnen und Kollegen standen am Rande, unterstützten wo es nötig war, beaufsichtigten. Die Aufgaben waren offen, es gab einen großen Bearbeitungsspielraum. Man zeigte, was man für tolle Ideen hat, und überraschte am Ende sich selbst, seine Lehrerinnen und Lehrer oder Eltern.

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