Am 18.09.2017 trafen sich die Lateinklassen der 9. Jahrgangsstufe um 7:45Uhr vor der Schule. Nach einer langen Busfahrt (über 700 km) kamen wir um etwa 16:30 Uhr etwas erschöpft in Trier an. Unsere Unterkunft lag ganz zentral in der Nähe der Porta Nigra. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem Abendbrot fand sich sogar noch Zeit, das Gelände für eine Weile zu verlassen und sich in Trier umzuschauen. Am nächsten Tag war unser erstes Ziel die nahegelegene Porta Nigra. Das „Schwarze Tor“ war ein römisches Stadttor und ist nun das Wahrzeichen der Stadt. Nachdem der Vortrag über dieses abgeschlossen war, guckten wir uns das Innere des Tors an. Danach besichtigten wir für etwa 20 Minuten den Dom und liefen schließlich bis zur Konstantinbasilika. Die Basilika war eine Festhalle für kaiserliche Empfänge. Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle vor der Unterkunft und fuhren mit dem Bus zu einem in den Weinbergen gelegenen Weingut. Nach der Führung und dem Vortrag, wie Wein gemacht wird, und nachdem wir „ein paar“ Weintrauben probieren hatten, ging es nach unten in den Weinkeller zu einer kleinen Weinprobe. Wir lernten viel über Wein und Weinanbau und durften schließlich auch (leider unvergorenen) Traubensaft als Souvenir kaufen. Nach dem Abendessen besuchten wir schließlich eine Gladiatorenarena mit einer sehr originellen Führung (Gladiator: „MATELLUS AAAAH!“).

 Nachdem wir in der Gladiatorenarena dem Tod ins Gesicht gelacht hatten, ging es am nächsten Tag sofort los zu einer alten römischen Villa, der sogenannten “Villa Borg“. Dort gab es viel zu sehen: Römische Wohnräume, Teile einer Thermenanlage, eine Taverne, und einen römischen Garten. Wir aßen dort Gerichte nach alten römischen Rezepten. Das Essen war sehr lecker. Kurz darauf besuchten wir die Kaisertherme, ein altes römisches Bad, welches heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. In Trier gab es während der Römerzeit sehr viele Bäder dieser Art. Anschließend hatten wir den Rest des Tages Freizeit. Am Tag darauf fuhren wir mit dem Bus nach Luxemburg. Dort erkundeten wir unter der Führung zweier Mitschülerinnen die Innenstadt und wichtige Sehenswürdigkeiten. Im Anschluss besichtigten wir dann die Kasematten. Das sind Höhlen, die zu Verteidigungszwecken ausgebaut worden waren und Teil der Festung Luxemburg waren. Die Erbauung muss sehr viel Arbeit gewesen sein und die Größe der Festung war beeindruckend. Nach der Mittagspause machten wir einen Stadtrundgang, bei dem wir uns alte römische Inschriften anschauten. Auf dem Rückweg wurde noch Proviant für die Rückfahrt, die am nächsten bevorstand, gekauft. Leider mussten wir am Freitag schon wieder früh aufbrechen, um nach Potsdam zurückzufahren.

Wir alle fanden, dass die Trierfahrt ein tolles Erlebnis war, an welches wir uns noch lange erinnern werden!    

Daron, Klasse 9b

 

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