Vom 23. bis 27. September 2013 fand unsere Oberstufenfahrt nach Budapest gemeinsam mit Frau Dammann und Frau Herzig statt. Am Montag trafen wir uns in aller Frühe am Flughafen Berlin - Tegel.
Nach dem uns der Check - In wieder ausgespuckt hatte, wurde der Toilettengang zum ersten Abenteuer. Wie verrückte Hühner standen wir vor den Toiletten, nachdem wir gesehen hatten, wie niemand anderes als Roberto Blanco darin verschwand. Nach „stundenlangem“ Warten und Heraussuchen der Kameras, war der große Augenblick gekommen. Nach einer kurzen Fotosession, musste er dann weiter zu seinem Flieger. Er gehört zwar nicht mehr ganz in unsere Zeit, ABER „ein bisschen Spaß muss sein“. ;-)

Nach der Ankunft in Budapest, erwartete uns erstmal eine 4-stündige Stadtrundfahrt, bei der uns unsere freundliche Reiseleiterin Emilia die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigte. Dazu gehörten der Heldenplatz, die alte wunderschöne Markthalle, wo wir unseren Hunger mit Langos stillten, und die Stephansbasilika. Nach der Stadtrundfahrt brachte uns unser Bus zum Hotel Rila. Dort konnten wir uns einrichten und entspannen, bis wir am Abend wieder gemeinsam loszogen. In Gruppen erkundeten wir nochmals die Stadt und ließen den ersten Abend in der Bar Kuplung gemütlich ausklingen. NUR ZUR INFO: Wir waren vor unseren Lehrern im Bett! ;-)

Am Dienstag, unserem zweiten Tag, standen die Besichtigung und die Führungen durch das Parlament und das Jüdische Viertel auf dem Plan. In der einzigen Synagoge Budapests erzählte uns unser Guide, dass die Synagoge von christlichen Architekten gebaut wurde und deshalb etwas an eine Kirche erinnert. Die Gemeinde ist noch immer aktiv. Danach hatten wir noch eine interessante Führung durch das Jüdische Museum.
Nachdem wir unser gemeinsames Programm beendet hatten, konnten wir den Nachmittag frei gestalten, bis wir uns abends zum gemeinsamen Essen in der Humus Bar wieder trafen.

Später gingen wir, auf Frau Dammanns Empfehlung, in die wunderschön und ziemlich verrückte Ruinenkneipe Szimpla Kert, um dort in Ricardas Geburtstag reinzufeiern. Nachdem wir um 12 Uhr ein kleines Ständchen gesungen hatten und alle gratuliert hatten, ging es natürlich brav zurück ins Hotel und ab ins Bett!

Der Mittwoch in Stichpunkten: Gemeinsam mit unserer Reiseleitung Emilia erkundeten wir den Stadtteil Buda, genossen den tollen Ausblick von der Fischerbastei, gingen im größten Einkaufszentrum Ungarns, dem „Mammut“, shoppen und gruselten uns im unterirdischen Labyrinth. Nachmittags hatten wir Freizeit und abends genossen wir wieder das Essen in der Humus Bar. Nach einem erfolgreichen Tag mit vielen Erlebnissen endete der Tag bei einem gemütlichen Bierchen wieder in der Bar Szimpla Kert.

Dann war auch schon Donnerstag, unser letzter ganzer Tag brach an. An diesem Tag fuhren wir gemeinsam stundenlang durch die Walachei, um dann am Memento Park anzukommen. In diesen Park wurden einige alte sozialistische Figuren aus ganz Ungarn zur Besichtigung gebracht. Am Anfang waren wir alle nicht so sehr begeistert, jedoch merkten wir schnell, dass sich diese Figuren nicht nur super zum Klettern eigneten, sondern auch eine sehr spannende Geschichte haben.

Den Nachmittag verbrachte ein Teil der Klasse in einer der berühmten Thermen Budapests, dem Széchenyi-Bad. Die Therme sah von Außen und Innen aus wie ein Schloss.
In dem Bad konnte man außerdem sogar Schach im Wasser spielen. Die Budapester treffen sich dort zum quatschen und entspannen, wie man sich hier in einem Café trifft.

Auch den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam und wieder gab es etwas zu feiern. Diesmal hieß unser Geburtstagskind Christian. Wir waren wie am ersten Abend in der Bar Kuplung. Wir feierten gemeinsam in den Geburtstag rein, spielten Karten, ließen die letzten Tage Revue passieren und hatten unseren Spaß. Um 12 hieß es dann wieder Happy Birthday und die ganze Bar stimmte mit ein.

Nun war auch schon Freitag, der Abreisetag. Da wir glücklicherweise erst nachmittags flogen, hatten wir den Vormittag lang Zeit um die letzten Besorgungen zu erledigen. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen, sagten wir dann schon wieder: Viszlát Budapest! (Budapest bitte mit „sch“ aussprechen!)

Im Namen der Klasse bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei Frau Dammann und Frau Herzig, die diese Fahrt perfekt organisiert haben und mit ihrer lockeren und verantwortungsvollen Art die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Diese Fahrt wird uns allen auf jeden Fall noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Und immer daran denken, trotz des vielen Gelernten: „Ein bisschen Spaß muss sein“!

Patricia und Elisabeth, Klasse 12

 

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